Hey, ich bin Sarah. Umweltschutz und Nachhaltigkeit waren schon immer wichtige Werte in meinem Leben. Aber mir war es zu wenig, nur als Umweltaktivistin Flyer zu verteilen und andere Menschen aufmerksam zu machen. Ich habe einen Weg gesucht, meine Werte auch in mein alltägliches Leben einzubinden.

Irgendwann bin ich auf das Thema Minimalismus und Zero Waste gestoßen und war sofort Feuer und Flamme. Ich weiß gar nicht mehr genau, was bei mir genau den Anstoß gegeben hat aber mein Leben hat sich drastisch verändert. Die nächsten Jahre verbrachte ich damit, meine komplette Wohnung auf den Kopf zu stellen und auszumisten. Ich verkaufte, verschenkte oder entsorgte bergeweise Zeug, ich besuchte Workshops, sah Dokus und las jedes Buch das mir zu dem Thema unter die Finger kam. Es ergab plötzlich alles so viel Sinn. Zudem war das Gefühl der Befreiung so wunderbar, in meiner Wohnung und in meinem Kopf. Ich wusste, das wollte ich weitergeben.

Allerdings spürte ich schnell, dass ich scheiterte wenn ich versuche, alles perfekt zu machen. Ich habe einen 40h-Vollzeitjob, bin nebenher noch ehrenamtlich als Musikerin unterwegs, treibe Sport, besuche Familie und Freunde und lebe in einer wunderbaren Beziehung. Achja, schlafen muss ich auch noch irgendwann. Neben all dem noch die Welt verändern klang nach einer großen Herausforderung.

Bis ich verstanden habe, es ist okay, nicht perfekt zu sein. Es ist okay, in kleinen Baby-Steps vorwärts zu gehen. Und ja, es ist auch okay, dass es manchmal zwei Schritte vorwärts und einen Schritt zurück geht.

Ein Nachhaltiger Lebensstil ist nämlich nicht nur was für Menschen mit viel Geld und/oder viel Zeit. Im Gegenteil, du wirst durch Minimalismus und Zero Waste von beidem viel mehr bekommen. Wichtig ist, dass du überhaupt anfängst, bei dir selbst, dort wo du grade bist.

Was mache ich sonst so?

Beruflich bin ich in der Automobilindustrie tätig. Ich bin ausgebildete Industriemeisterin für Lagerlogistik und habe einen Fachwirt in Marketing. Klar ist die Industrie kein Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit, aber ganz so schlecht wie ihr Ruf ist sie auch nicht. Zudem ist es ein guter Job der mir finanziert, dass ich nebenher aktiv sein kann. Trotzdem sind für mich Autos Luxusobjekte, weshalb ich meines verkauft habe und mit der Bahn, dem Bus, dem Rad oder zu Fuß unterwegs bin.

Ich bin Musikerin seit ich denken kann, spiele schon ewig Klarinette und lerne grade Klavier. Ich habe aber immer mal wieder auch ein paar andere Sachen ausprobiert. So hab ich etwa schon mal an einem Sprecher- und Schauspielkurs teilgenommen, mehrere Monate lang einen Nähkurs besucht und bessere aktuell nebenher mein Französisch wieder auf.

Früher dachte ich, ich sei unsportlich, bis ich verstanden habe, dass ich einfach nur die richtige Sportart für mich finden musste. Mittlerweile ist Sport ein wichtiger Teil meines Lebens, so etwa Yoga und Radfahren, als auch manchmal Klettern und Bouldern.

Ich glaube fest daran, wenn wir die Welt verändern wollen, müssen wir alle Menschen mitnehmen. Daher ist Gleichberechtigung ein wichtiges Thema für mich. Als Frau und Person of Color setze ich mich daher vor allem für Feminismus und gegen Rassismus ein.

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