Hey, ich bin Sarah, Gründerin von Satisgreen. Schön, dass wir uns näher kennenlernen.

Umweltschutz und Nachhaltigkeit waren schon immer wichtige Werte in meinem Leben. Ich war sogar einige Zeit als Aktivistin bei einer Umweltorganisation aktiv. Dort habe ich in meiner Freizeit Flyer verteilt, Unterschriften gesammelt und in Aktionen Aufmerksamkeit für Missstände im Bereich des Umweltschutzes aufgezeigt. Doch recht schnell reichte mir das nicht mehr. Ich wollte Nachhaltigkeit stärker in mein alltägliches Leben einbinden und suchte einen Weg, um das umzusetzen.

Irgendwann bin ich auf das Thema Minimalismus und Zero Waste gestoßen und war sofort Feuer und Flamme.

Hier kannst du nachlesen, wie ich diese Themen für mich entdeckt habe 

Die nächsten Jahre verbrachte ich damit, meine komplette Wohnung auf den Kopf zu stellen und auszumisten. Ich verkaufte, verschenkte oder entsorgte bergeweise Zeug. Ich besuchte Workshops, sah Dokus und las jedes Buch das mir zu dem Thema unter die Finger kam. Es ergab plötzlich alles so viel Sinn. Zudem war das Gefühl der Befreiung so wunderbar, in meiner Wohnung und in meinem Kopf. Es war, als könnte ich plötzlich viel freier atmen.

Allerdings setzte ich meine Ansprüche unglaublich hoch und versuchte, gleich überall perfekt zu sein. Wenn ich meinen eigenen Nachhaltigkeitsstandard nicht permanent aufrecht halten konnte, empfand ich das als persönliches Scheitern.

Bis ich verstanden habe, es ist okay, nicht perfekt zu sein. Es ist okay, in kleinen Baby-Steps vorwärts zu gehen. Und ja, es ist auch okay, dass es manchmal zwei Schritte vorwärts und einen Schritt zurück geht.

Einen nachhaltigeren Lebensstil zu etablieren ist ein Prozess, der dich Monate bis Jahre, wenn nicht sogar ein ganzes Leben lang, begleitet.

So empfinde ich es gerade als viel wichtiger, überhaupt zu starten als tatsächlich irgendwo anzukommen. Wenn das Sprichwort „Der Weg ist das Ziel“ je gepasst hat, dann hier. Ich habe gelernt dort zu starten wo ich gerade bin und die Dinge zu verändern, die in meiner Macht liegen. Der Rest landet auf der ToDo-Liste für später.

Genau das ist auch der Ton hier in meinen Beiträgen. Nachhaltigkeit ist ein Prozess und ich würde mich freuen, deinen Prozess inspirieren und begleiten zu dürfen.

Was mache ich sonst so?

Beruflich war ich lange Zeit in der Automobilindustrie tätig. Früher fand ich es richtig spannend, in diesem Bereich zu arbeiten. Doch je mehr ich mich mit dem Thema Nachhaltigkeit beschäftigt habe, umso mehr wurde mir bewusst dass diese Branche und ich nicht mehr zueinander passen. Mein eigenes Auto hatte ich verkauft – bereits ein halbes Jahr bevor ich meinen Job gekündigt hatte. Natürlich war das eine Umstellung, vom Auto aufs Fahrrad. Aber ich hab es bis jetzt nicht einen Tag bereut.

Falls du nachlesen möchtest, wie ich das geschafft habe ist hier meine Geschichte dazu. 

Mittlerweile befinde ich mich in der Übergangsphase zur Selbstständigkeit. Womit ich zukünftig meine Brötchen verdienen will, daran plane ich gerade ganz eifrig und werde es natürlich auch hier kommunizieren, sobald es soweit ist.

Ich bin Musikerin seit ich denken kann. Ich habe mit Blockflöte angefangen und spiele mittlerweile Klarinette in einem Orchester. Daneben mag ich es, ständig Neues auszuprobieren. So hab ich etwa schon mal an einem Sprecher- und Schauspielkurs teilgenommen, mehrere Monate lang einen Nähkurs besucht und nebenher mein Französisch wieder aufgebessert.

Früher dachte ich, ich sei unsportlich. Ich mag weder die klassischen Ballsportarten noch Sport, bei dem es sich hauptsächlich um Wettbewerb dreht. Mittlerweile weiß ich, dass es auch anders geht, wenn die Liebe zur Bewegung des Körpers im Vordergrund steht. Daher ist sowohl Yoga als auch Fahrradfahren mittlerweile ein wichtiger Teil meines Lebens. Wenn ich mich richtig auspowern und meinen ganzen Körper fordern möchte, gehe ich eine Runde Bouldern.

Ich glaube fest daran, wenn wir die Welt verändern wollen, müssen wir alle Menschen mitnehmen. Daher ist Gleichberechtigung ein wichtiges Thema für mich. Genauso setze ich mich als Schwarze Frau sehr für die Themen Feminismus und gegen Rassismus ein.

 

Wenn du dich weiter mit mir austauschen willst, schreib mir gerne eine Mail oder besuche mich auf meinen Social Media Kanälen.

 

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Danke dass du hier bist. Vielleicht darf ich dich ja auch bald auf deiner Reise zu mehr Nachhaltigkeit begleiten.